Grüsch dich Meiner!


Willkommen auf meiner Webseite. Diese Seite hilft dir dabei, mich besser kennenzulernen:

  • Womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene (siehe Über mich)
  • Wie du mich erreichen kannst (siehe Kontakt)
  • Mein Herzensprojekt und meine Buchrezensionen (siehe Geld-Gerede)
  • Meine weiteren Projekte (siehe GitHub Projekte)

Fühl dich frei, durch meine Seite zu stöbern. Wenn dich etwas interessiert oder dir ein kleines Missgeschick auffällt, dann melde dich gerne bei mir.

Review: Hedge Funds and the Collapse of Long-Term Capital Management

von Franklin R. Edwards

Abbildung 1: Selbst brillante Ökonomen können Geld verspielen.

Wachmals image LTCM

“Quelle: Edwards, F. R. (1999). Hedge funds and the collapse of long-term capital management. Journal of Economic Perspectives, 13(2), 189-210.”

Einleitung

Meine Vorbereitungen für die Rezension des Buches Money Magic von Laurence J. Kotlikoff ließen mich in einem Wikipedia-Kaninchenbau versinken. Besonders die Zeit, in der ich versuchte, die Ideen hinter dem Merton-Samuelson-Theorem zu begreifen, führte dazu, dass ich stundenlang die Wikipedia-Seiten von Robert C. Merton und Paul Samuelson konsultierte, beeindruckt von ihren gewaltigen Beiträgen zur Wirtschaftswissenschaft. Ein Ereignis in Mertons Leben interessierte mich jedoch besonders: seine Beteiligung am Hedgefonds Long-Term Capital Management (kurz: LTCM), dessen Zusammenbruch 1998 fast zu einer globalen Finanzkatastrophe geführt hätte. Neugierig auf das Thema und nicht ganz zufrieden mit der entsprechenden Wikipedia-Seite, fand ich glücklicherweise den hervorragend geschriebenen Artikel Hedge Funds and the Collapse of Long-Term Capital Management von Franklin R. Edwards. Der Artikel beschreibt nicht nur den zeitlichen Ablauf des LTCM-Zusammenbruchs auf interessante Weise, sondern erklärt auch die Funktionsweise von Hedgefonds und warum sie scheitern können. Tauchen wir also ein.

[Mehr]

(Fast) zu schön, um wahr zu sein: Der Cost-Average-Effect

Anakin - Padme - Cost-Average-Effect

Kontext: Die Idee für dieses Meme kam mir im Zuge einer Bewerbung bei einem Unternehmen, welches im Finanzmarkt aktiv ist. Ich erinnerte mich an die Zeit, als ich als Student bereits auf der Suche nach dem großen Geld war und dachte, dies würde ich bei einem Finanzvertrieb erhalten.

Ein Verkaufsargument damals war der sogenannte Cost-Average-Effect (zu Deutsch: Durchschnittskosteneffekt, auch dollar-averaging effect genannt im Englischen). Dieses Konzept beschreibt regelmäßige Investitionen fester Beträge in (volatile) Wertpapiere, bei dem Kursschwankungen dazu führen, dass im Durchschnitt Anteile zu einem günstigeren Preis erworben werden. Bei hohen Kursen werden weniger, bei niedrigen Kursen mehr Anteile gekauft, sodass je Anteil das harmonische statt des arithmetischen Mittels der Preise gezahlt wird. Oder anders formuliert: Kursverluste wiegen weniger schwer, da man durch den regelmäßigen Kauf von Anteilen mehr Anteile in schlechten Phasen erwirbt und somit an zukünftigen Kursgewinnen stärker partizipiert. Es senkt also das Verlustrisiko solcher Anlagen – so zumindest die Theorie.

[Mehr]

Review: Money Magic

von Laurence J. Kotlikoff

Cover Buch Money Magic

„Ich fragte einmal einen ganzen Raum voller Ökonominnen und Ökonomen – die sich alle versammelt hatten, um über private Haushaltsfinanzen zu diskutieren – spontan nach der Frage der Konsumglättung für eine hypothetische vierzigjährige Person. Ich gab ihnen die relevanten Informationen und beobachtete ihre Gesichter. Sie waren nicht glücklich. Sie wussten, dass sie gleich eine sehr falsche Antwort liefern würden. Genau in diesem Moment schien ihnen klarzuwerden, dass selbst finanziell gebildete Menschen wie sie keine angemessenen finanziellen Entscheidungen allein durch Introspektion treffen können.“ (S. 6, übersetzt)

[Mehr]

Where I'd put my trophy: Frust von Wiwi-Doktoranden

Trophy – In Vorbereitung

Kontext: Dieses Meme spricht mir aus der Seele. Meine Erfahrung als Doktorand war, dass die üblichen Vertragslaufzeiten in keinem guten Verhältnis zu der Zeit stehen, die es heute braucht, um wissenschaftliche Artikel zu publizieren.

Erwartet wird häufig eine Promotion in drei (oder etwas mehr) Jahren – idealerweise mit mehreren Journalartikeln. Gleichzeitig verbringen viele dieser Arbeiten eine gefühlte Ewigkeit under review. Das eigentliche Problem sind dabei aus meiner Sicht nicht die langen Review-Zeiten. Gerade heutzutage ist eine sorgfältige und gründliche Begutachtung wissenschaftlicher Artikel wichtig und sinnvoll.

[Mehr]

Grus's Plan: Naiver Entscheider

Grus Plan - Naiver Entscheider

Kontext: Dieses Meme nutze ich in einer Übung zu zeitinkonsistenten Entscheidungen in der Verhaltensökonomik. Es illustriert anschaulich, dass Personen, die ihren zukünftigen Nutzen stark abdiskontieren und ihre eigenen späteren Entscheidungen nicht richtig vorhersagen können sich eventuell schlechter stellen als sophistizierte Entscheider, die ihre zukünftige Selbstkontrolle (oder deren Fehlen) realistisch einschätzen.

Back In My Day Meme: Keine Wahrscheinlichkeitsgewichtung

Back in my day - wahrscheinlichkeitsgewichtung

Kontext: Ich nutze dieses Meme für eine Übung in einem Bachelorkurs zum Thema Wahrscheinlichkeitsgewichtung um zur Propect Theory überzuleiten. Ich finde das Meme sehr gelungen, weil es auch sinnbildlich für die Reaktion so mancher klassischer Ökonomen auf die Errungenschaften Verhaltensökonomik ist.

Tom Meme: Nicht Kooperieren im sequentiellen Spiel.

Tom Sequentielles Spiel

Kontext: Ich nutze dieses Meme für eine Übung in einem Bachelorkurs zum Thema Sequentielle Spiele um zu zeigen, wie es bei dieser Art von Spielen zu pareto-inferioren Ergebnissen kommen kann.

Bernie Meme: Ist Lotto spielen wirklich sinnvoll?

Bernie Lotto

Kontext: Dieses Meme verwende ich als Aufhänger für eine Bachelorübung Mikroökonomik zum Thema Entscheidungen unter Unsicherheit und Risiko. In dieser erkläre ich die Grundlagen der Erwartungsnutzentheorie. Die Studenten sollen darin u.a. den fairen Preis für einen deutschen Lotto-Schein (6aus49) berechnen.